Pellworm

Wer Hektik und Stress hinter sich lassen möchte, ist hier genauso richtig wie Familien, da Kinder viele Spiel- und Entdeckungsmöglichkeiten haben.

Es gibt zwar eine gut ausgebaute Infrastruktur für Touristen mit sehr guten Fahrrad- und Skaterwegen, zertifizierten Ferienwohnungen und einem modernen Wellenbad, falls das Wetter mal keinen Strandbesuch zulässt. Aber das 37 Quadratkilometer große Eiland ist noch nicht so überlaufen wie die bekannteren Nachbarinseln..

Mitten im Watt gelegen, sind neben Wanderungen mit dem Postboten zur Hallig Süderoog oder zum Suchen von Bernstein und Überresten der versunkenen Mittelaltersiedlung Rungholt, auch einzigartige Schiffsausflüge möglich. Die Brüder Hellmann sind die einzigen, die eine Lizenz für das Naturschutzgebiet rund um die Seehundbänke haben, bei denen man die scheuen Tiere aus der Nähe betrachten kann. Ebenso eindrucksvoll ist der Törn nach Norderoogsand, dem Vogelschutzparadies im Nationalpark. Die Sandbank liegt wie eine Wüste mitten im Meer und bietet eindrucksvolle Naturerlebnisse.

Frische Krabben, von einheimischen Fischern gefangen, sind der kulinarische Klassiker. Man genießt sie pur im Brötchen, mit Rührei und Schwarzbrot oder mit regionalen Spezialitäten wie Scholle. Bekannteste Sehenswürdigkeiten sind die 1095 erbaute Alte Kirche und einer der berühmtesten Leuchttürme der Nordsee. Der rot-weiße Gigant war der erste in Deutschland, auf dem man heiraten konnte, knapp 4.000 Paare aus mehr als 60 Nationen ließen sich hier bereits trauen. Die freundlichen Einheimischen sind auf Touristen eingestellt: zahlreiche Veranstaltungen und Events wie Norddeutschlands größte Osterwiese mit 10.000 Eiern, die Rosentage und das Hafenfest sind Besuchermagneten, auch für viele Urlauber vom Festland.

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