Museum in der Kaiserpfalz

Ausstellungsort und -objekt zugleich: Das Museum in der Kaiserpfalz am Ikenberg in Paderborn wurde auf den original Grundmauern einer Pfalzanlage Heinrichs II. aus dem 11. Jahrhundert errichtet.

Museum an der Kaiserpfalz, Außenanlage

In den 60iger und 70iger Jahren legten Architekten bei Ausgrabungen in Paderborn gleich zwei sensationelle Funde frei: eine Pfalzanlage Karls des Großen aus dem 8. Jahrhundert und eine weitere Pfalz Heinrichs II. aus dem späten Mittelalter.
Die jüngere Pfalz war so gut erhalten, dass sie auf den alten Grundmauern neu errichtet wurde. Seit 1978 ist dort das Museum in der Kaiserpfalz untergebracht. Die Dauerausstellung lässt sich in drei Bereiche unterteilen. Besucher beginnen in der karolingischen Pfalzanlage. Wandmalereien, Gefäße und Figuren veranschaulichen die damalige Pracht des Hofes. Highlight der spätmittelalterlichen Pfalzanlage ist der Nachbau der Bartholomäuskapelle. Hier wurde Heinrich II. eingekleidet, bevor er zu festlichen Anlässen aufbrach. Der Ausstellungsbereich "Alltag in der Stadt" widmet sich schließlich dem Leben der Paderborner Bürger im späten Mittelalter. Alltagsgegenstände wie Kaffeetassen, Schuhe und Tabakpfeifen zeigen die Einflüsse des florierenden Überseehandels.

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