Im "Garten der Glückseligkeit" folgt alles dem Wellenprinzip, denn dort fließt zwischen kunstvoll geschnittenen Bonsaibäumen, Bambussträuchern und Azaleengärten jede Menge Wasser. Immer wieder lassen sich bunte Koi-Karpfen und prächtige Seerosen entdecken, während sich in den Trockengärten sanfte Wellen durchs Kiesbett schlängeln. Das Gelände lädt zu ausgedehnten Spaziergängen ein, bei denen jeder Ort einen eigenen Charakter besitzt.
Neben den Naturschönheiten gibt es viel über japanische Kultur zu erfahren. Die Zickzackbrücke folgt einem alten Gedanken: Nach der Legende können böse Geister keine rechten Winkel laufen. Der Platz der heiligen Bäume und der Kirschgarten bieten weitere Momente der Ruhe. Für eine Erfrischung zwischendurch wartet der Pflanzenpavillon, an dem traditionelle japanische Teezeremonien stattfinden. Hier lässt sich Tee stilecht genießen und das Ritual der Zubereitung mitverfolgen.
Tipp: Wer den Garten in besonderen Momenten besuchen möchte: Im Juni wird das Kinderfest Kodomo No Hi gefeiert, im Juli folgt das Sternenfest Tanabata. Diese Events verbinden japanische Traditionen mit dem Erlebnis des Gartens.