Die Dresdner Musikfestspiele zählen zu den renommiertesten Klassikfestivals im deutschsprachigen Raum. Als Einrichtung der Stadt Dresden, gefördert durch den Freistaat Sachsen, bringen sie seit Jahrzehnten internationale Ensembles und Solistinnen und Solisten in die sächsische Landeshauptstadt. Der 49. Jahrgang steht unter der Intendanz des Cellisten Jan Vogler, der das Programm konsequent um das Leitthema entwickelt hat: Unterhaltung und künstlerische Tiefe gleichermaßen.
Den Auftakt macht am 14. Mai Richard Wagners "Götterdämmerung" in historischer Aufführungspraxis: Das Dresdner Festspielorchester und Concerto Köln spielen unter Kent Nagano auf historischen Instrumenten – ein Abschluss des Zyklus "The Wagner Cycles". Am Folgeabend verbindet die Dresdner Philharmonie Dutilleux' Cellokonzert mit Jan Vogler als Solisten. Comedian Olaf Schubert sorgt für den humorvollen Rahmen des Eröffnungsabends.
Ein zentrales Festivalelement ist die dritte Ausgabe der "Cellomania": Bei der Langen Nacht des Cellos am 24. Mai stehen Edgar Moreau, Daniel Müller-Schott, Christian Poltéra und Alisa Weilerstein gemeinsam auf der Bühne. Das London Philharmonic Orchestra gastiert am 25. und 26. Mai unter Edward Gardner, am 3. Juni kehrt Pianist Seong-Jin Cho zurück. Fast 30 Künstler:innen feiern während der Festspiele ihr Festivaldebüt.
Den Abschluss gestaltet am 14. Juni Hollywood-Schauspieler Bill Murray gemeinsam mit Jan Vogler, Mira Wang und Vanessa Perez: Die literarisch-musikalische Show "New Worlds" verbindet Texte literarischer Klassiker mit Musik von Bach, Bernstein, Gershwin und Piazzolla.