Das Festivalgelände wächst in diesem Jahr deutlich: Für fast doppelt so viele Kunstschaffende wird das Industrieareal zur Leinwand. Erstmals gehören dazu auch die markanten Silos, weitere Maschinenräume des Mühlengebäudes mit Trafostation sowie die Verladestation samt Redlerbrücke. Ende Juli begann eine zweiwöchige Kreativphase, in der rund 60 Kreative aus 18 Ländern das Gelände mit Murals, Installationen, Illustrationen, Paste-Ups und weiteren Formen urbaner Kunst gestalten.
Für das Publikum öffnet die ibug an insgesamt 6 Tagen: am 22. und 23. August, 29. und 30. August sowie am 5. und 6. September 2026 – ausschließlich an Wochenenden. Kunstwerke in den Innenräumen können jeweils von 10 bis 20 Uhr besichtigt werden. Das Außengelände inklusive Biergarten lädt von 10 Uhr bis Mitternacht zum Verweilen ein. Musik, Gastronomie und ein inhaltliches Rahmenprogramm ergänzen die Kunstausstellung und schaffen ein Zusammenspiel aus Street Art und erlebbarer Industriekultur.
Seit ihrer Gründung verbindet die ibug Industriekultur, zeitgenössische Kunst und aktive Teilhabe. Im Austausch mit ehemaligen Mitarbeitenden und Anwohnenden sowie durch Archiv-Recherchen wird die Geschichte der jeweiligen Orte aufbereitet und für Besuchende zugänglich gemacht. So entstehen jedes Jahr Kunstwerke, die Architektur, regionale Kulturgeschichte und urbane Kunst miteinander verbinden.