Highlights
Von Caspar David Friedrich bis Gerhard Richter
In der Dauerausstellung trifft Malerei auf Skulptur, Ost auf West und Heute auf Morgen. "Der Denker" von Auguste Rodin, dem Vorreiter zahlreicher Stilrichtungen, die sich im 20. Jahrhundert herauskristallisiert haben, begrüßt beim Eintritt in die ebenerdige Skulpturenhalle. Präsentiert auf schlichten schwarzen Sockeln und größtenteils frei im Raum stehend, verdeutlichen die ausgestellten Werke die unterschiedlichsten Auffassungen dreidimensionaler Kunst in ihrer Zeit.
Skulpturenhalle
Nur wenige Schritte trennen Wilhelm Lehmbrucks "Knieende" von Tony Craggs mathematisch gestapelten Würfel aus Holz, Stoffresten und Aktenordnern aus dem Jahr 1980 und Birgit Dieckers "Seelenfänger" von 2005.
Gegenwartskunst
Der weitere Rundgang durch das Albertinum stellt Malerei und Skulptur immer wieder in den Dialog, ebenso wie die Sonderausstellungen, die vor allem Zeitgenössisches präsentieren. Zwei Räume präsentieren dauerhaft Werke des in Dresden geborenen Künstlers Gerhard Richter. Am anderen Ende des Rundgangs präsentieren sich weltberühmte Meisterwerke von Caspar David Friedrich, dem bedeutendsten deutschen Künstler der Romantik.
Romantik, Impressionismus, Expressionismus
Auf weitere Romantiker wie Carl Gustav Carus, Johan Christian Dahl oder Ludwig Richter folgen mit Claude Monet und Max Liebermann französische wie deutsche Impressionisten. Werke von Paul Gauguin und Vincent van Gogh leiten über zu den Expressionisten, die international mit Oskar Kokoschka, aber auch mit Mitgliedern der Dresdner Künstlergruppe Die Brücke, so Ernst Ludwig Kirchner, Erich Heckel und Karl Schmidt-Rottluff präsentiert sind.
Epochenraum und Mosaiksaal
Im 1. Geschoss stellt der Klingersaal – mit weinroter Wandfarbe und Vertäfelung als sinnlicher Epochenraum konzipiert – die Kunst des Fin de Siècle in den Mittelpunkt. Der im Stil des Klassizismus gehaltene Mosaiksaal eröffnet neue Perspektiven auf Skulptur und dient häufig als kontrastreiche Präsentationsfläche für zeitgenössische Kunst.
Quelle: albertinum.skd.museum/ausstellungen/dauerausstellung
Beachten Sie bitte: Vom 19. Januar bis 6. Februar 2026 geschlossen
Paula Modersohn-Becker und Edvard Munch. Die großen Fragen des Lebens
Paula Modersohn-Becker (1876–1907) und Edvard Munch (1863–1944) sind zwei Ausnahmeerscheinungen in der Malerei des 20. Jahrhunderts.
Der Begriff “Leben” hatte um 1900 Hochkonjunktur, als ein Oppositionsbegriff gegen Konvention, Stillstand und Sinnentleerung des alten Jahrhunderts. Das Wort stand für pulsierende Unmittelbarkeit, Erneuerung und Jugend. Modersohn-Becker und Munch wurden zu Seismografen ihrer Generation. Im Dialog ihrer Malerei begegnen sich zwei Welten, unterschiedliche Temperamente, Frau und Mann.
8. Februar bis 31. Mai 2026