Mit der Alten Synagoge beherbergt die Stadt die älteste, bis zum Dach erhaltene Synagoge Mitteleuropas. In den Kellergewölben wird der "Erfurter Schatz" präsentiert, der höchstwahrscheinlich während des Pogroms von 1349 vergraben wurde. Der – in Umfang und Zusammensetzung einmalige Fund – wurde 1998 im Rahmen archäologischer Untersuchungen unweit der Alten Synagoge unter der Mauer eines Kellerzugangs entdeckt.
Zu den Welterbestätten gehören außerdem die mittelalterliche Mikwe, ein jüdisches Ritualbad aus dem 12./13. Jahrhundert, sowie das Steinerne Haus, ein Profanbau aus dem 13. Jahrhundert.
Anreise: Mit dem RE10 nach Erfurt, denn entweder 15 Minuten Fußweg oder mit der Tram 3, 4 und 6, Haltestelle "Rathaus, Fischmarkt", von hier ca. 5 Minuten zu Fuß