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Gesamtkunstwerk Seebüll

Ada und Emil Nolde schufen sich in Seebüll einen inspirierenden Wohnsitz und einen einzigartigen Blumengarten. Im Nolde Museum sehen Sie in wechselnden Ausstellungen die Werke des Künstlers mit jährlich neuer Thematik.

Highlights

Besuch

Emil Nolde – Beziehungen zwischen Menschen, Natur und Kunst, 1. März – 31. Oktober 2026

Die 70. Jahresausstellung der Stiftung Seebüll Ada und Emil Nolde gibt Einblick in das vielschichtige Spannungsfeld zwischen Menschen, Natur und Kunst in den Gemälden und Aquarellen Emil Noldes. Seine Darstellungen offenbaren eine kompromisslose und zugleich zutiefst poetische Auseinandersetzung mit den Grundfragen menschlicher Existenz. In der Betrachtung treten wir selbst in eine reale Beziehung zu den von Nolde dargestellten Menschen, Blumen, Tieren und Landschaften, die für den Kosmos des Lebens stehen.

Vom Künstler selbst entworfen: Das Nolde-Haus

Das Gebäude mit seinen klaren Formen erinnert an die Bauhaus-Architektur der 1920er-Jahre. Nolde setzte bewusst einen Kontrast zu den reetgedeckten Friesenhöfen der Umgebung: Der markante Rotklinkerbau mit schmalen Fenstern und flachem Dach erhebt sich selbstbewusst aus der flachen Landschaft.

Im Erdgeschoss sind original möblierte Wohnräume zu sehen. Das Atelier beeindruckt mit dem neunteiligen Hauptwerk „Das Leben Christi“ (1911/12). Der 1937 aufgestockte Bildersaal zeigt Noldes Ölgemälde in historischer Präsentation.

Quelle der Inspiration: Der Garten

Als Nolde 1926 Seebüll kaufte, war die Warft von grünem Grasland umgeben. Seebüll ist der erste ganz nach ihren Vorstellungen angelegte Garten. Um den Kleiboden für Blumen, Stauden, Sträucher sowie Obst- und Gemüsepflanzen fruchtbar zu machen, verbesserten sie die Erde über die Jahre. Ein Reetzaun und mehrere Reihen Bäume und Büsche schützen den Garten vor dem unbarmherzigen Westwind. Mehrere große Beete formen zusammen die Initialen des Paares, A und E, verbunden durch eine Vogeltränke mit Wasserspiel.

Im Garten malte Nolde leuchtende Aquarelle. Seine Blumenbilder in Öl entstanden hingegen meist im Atelier. Der Garten erstrahlt zu jeder Jahreszeit in neuen Farben, ihren Höhepunkt erreicht die Blütenpracht von Mitte Juli bis Mitte August und erlebt mit den Dahlien im Spätsommer einen üppigen Ausklang. 

Quelle: nolde-museum.de

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