Gemeinsam für ein tolerantes und respektvolles Miteinander

Seit dem Jahr 2000 engagierten sich über 13.000 DB-Azubis im Wettbewerb "Bahn-Azubis gegen Hass und Gewalt". In diesem Jahr haben auch 9 Auszubildende aus dem 1. und 2. Lehrjahr aus Schleswig-Holstein ein Projekt im Wettbewerb eingereicht.

Seit dem Jahr 2000 engagierten sich über 13.000 DB-Azubis im Wettbewerb "Bahn-Azubis gegen Hass und Gewalt - Gemeinsam für ein tolerantes und respektvolles Miteinander“ und positionieren sich in kreativen Projekten eindeutig gegen Fremdenfeindlichkeit, Rechtsextremismus, Rassismus und Diskriminierung.

Mehr Informationen zum DB Engagement finden Sie auf www.deutschebahn.com

In diesem Jahr haben auch 9 Auszubildende aus dem 1. und 2. Lehrjahr aus Schleswig-Holstein ein Projekt im Wettbewerb eingereicht. Die jungen Bahner:innen machen gerade ihre Ausbildung zum Lokführer. In ihren freien Zeiten haben sie sich zusammengesetzt, um sich ein Projekt für ein gewaltfreies Miteinander zu überlegen:

© DB Regio/Foto:Joelle-Áimee Bartels

Signal for help

Die kanadische Stiftung für Frauen (Canadian Women‘s Foundation) hat ein Zeichen ins Leben gerufen, mit dem Opfer von häuslicher Gewalt Dritte auf ihre Notlage aufmerksam machen können. Es handelt sich um das „signal for help“. Das Zeichen kann man genauso für Notsituationen jeglicher Art anwenden. 

Wir sind eine Gruppe von Lokführer-Azubis der DB Regio AG in Schleswig-Holstein und haben im Rahmen des Projekts „Bahn-Azubis gegen Hass und Gewalt“ ein klares Zeichen zur Bekämpfung gegen Gewalt gesetzt. 
Unser Vorhaben ist es, die Existenz dieses Handzeichens hervorzuheben und es ein Stück mehr in unserer Gesellschaft zu integrieren. Das Handzeichen dient als stiller Alarm und kann von jedem Menschen verwendet werden, um auf eine Notlage hinzuweisen und somit unauffällig Hilfe anfordern zu können. 
Auch im ÖPNV, in dem wir täglich unterwegs sind, empfinden wir es als hilfreich ein solches Zeichen einzugliedern. Je mehr Menschen von diesem Zeichen Bescheid wissen und es anwenden und deuten können, desto sicherer können wir unsere Gesellschaft gestalten. 
Unser Projekt besteht aus zwei Teilen. 
In dem einen werden wir eine Lok mit einer Folie bekleben, auf der die Anwendung des Handzeichens mit Piktogrammen dargestellt wird. 
Der andere Teil beinhaltet drei Kurzfilme, in denen wir zeigen wie Opfer von Gewalt das Zeichen anwenden und ihnen anschließend geholfen werden kann.